Warum die klassische Betonwürfelprüfung auf modernen Baustellen zu teuer und zu langsam ist – und wie IoT-Sensoren sie ersetzen.
Das Problem
Seit Jahrzehnten gilt der Betonwürfel als Maß aller Dinge. In der Praxis ist er heute jedoch der teuerste und langsamste Schritt im Bauablauf.
Schalfristen, Vorspannen, Nachbehandlung – alles wartet auf das Laborergebnis. Jeder Tag Stillstand kostet bares Geld.
Würfel härten unter idealen 20 °C im Wasserbad. Ihr Bauteil sieht Frost, Sonne, Wind – die Festigkeit weicht systematisch ab.
Herstellung, Transport, Lagerung und Prüfung der Würfel – ein teurer Prozess mit hoher Fehlerquote und CO₂-Last.
Die Lösung
IoT-Sensoren werden direkt vor dem Betonieren in der Schalung platziert. Sie messen kontinuierlich die Temperaturentwicklung im Bauteil und berechnen daraus per Reifegrad die tatsächliche Druckfestigkeit – live, kabellos, ortsunabhängig.
LoRaWAN
Kilometerweite Funkreichweite
Live-Daten
Festigkeit jede Minute
Mobile App
Labor in der Tasche
Normkonform
DIN EN 13670 / ASTM C1074
| Kriterium | Würfeldruckfestigkeit | Betonreife-Sensor |
|---|---|---|
| Ergebnis verfügbar | nach 7–28 Tagen | in Echtzeit |
| Repräsentativ für Bauteil | nein (Laborklima) | ja (im Bauteil) |
| Logistik | Transport ins Labor | entfällt |
| Schalfristen optimieren | schwer möglich | datenbasiert |
| Kosten pro Bauteil | hoch | niedrig |
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Fachlich geprüft
Christian Giez
ISO 17024 zertifizierter Sachverständiger für Betontechnologie (E-Schein).